Über das Stück

Der Sturm (oder rette sich wer kann)

Eine kleine Theatergruppe beim Proben.

Kein geringeres Stück als „Der Sturm“ soll es sein, Shakespeares fantastische Komödie vom verbannten Prospero, der mit seiner Tochter Miranda auf einer Insel lebt und hier mit Hilfe von Sklaven, Magie und strenger Erziehung sein Ideal von Kultur und Bildung exerziert.
Die Handlung beginnt mit einem hörbar großen Streit, bei dem es offensichtlich um die Besetzung der Rollen und die Unzufriedenheit einiger Schauspieler mit der Regie geht.
Eine Regisseurin, nun verlassen von ihren Protagonisten, versucht, ihren Probenkosmos zu erhalten. Sie übernimmt selbst die Rolle des Prospero, welche ihrer realen Situation so dicht kommt, dass ihre Worte fast nicht mehr zu unterscheiden sind von Shakespeares Texten.

Und so geht es dem ganzen Personal des Stücks:
Miranda kämpft mit ihren Gefühlen, ihre Darstellerin mit ihrer Rolle. Caliban, versklavter Ureinwohner der Insel, fühlt sich ungerecht behandelt wie auch sein Darsteller, der gerne die Rolle des Königssohns hätte. Der Regieassistent, zuständig für alles, was nicht klappt, träumt von Überstundenurlaub, während er Ariel spielen muss, einen Luftgeist, der nach Freiheit lechzt.

„Der Sturm“ spült Prosperos ehemalige Feinde (hier Puppen) auf die Insel. Ein Spiel um Macht, Liebe, Intrige und Verwirrung auf und hinter der Bühne nimmt seinen Lauf und droht aus den Fugen zu geraten.

  • Regie Ulrike Reinhard
  • Kostüme Ulrike Reinhard
  • Bühnenbild & Licht Uli Nickel
  • Technik Jan Braun
  • Es spielen Barbara Galinski, Juliane Rath, Dietmar Ilg, Dominik Jung, Miguel Salmeron
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