Über das Stück

Wunderbares Tennessee

Terry hat seine Liebsten und Nächsten zu einer besonderen Geburtstagsfeier eingeladen. Ein Ausflug auf eine geheimnisvolle Insel im Atlantik soll es werden, die er einmal als Kind auf einer Wallfahrt kennengelernt hat. Die drei Paare, alle leidenschaftliche Sänger und Musiker, wollen sich weit entfernt von der Welt ihres Alltags ganz der Fröhlichkeit und Ausgelassenheit eines Fests überlassen. Doch schon als der Kleinbus, der sie gebracht hat, wieder abfährt, setzt Beklemmung ein. Und als das Boot, das sie zur Insel bringen soll, nicht kommt, als die Nacht anbricht und das Gefühl von Einsamkeit und Ausgeliefertsein verstärkt, lassen sich Ängste, Sorgen und Konflikte nicht mehr weglachen und wegsingen. Ausgesetzt auf einer halbverfallenen Mole am Ende der Welt müssen die Sechs nicht nur ihr Inneres öffnen, sondern sich auch für das Wunderbare, das Geheimnisvolle, die Sehnsucht nach einem Anderen aufmachen. Die Musik wird in dieser Lage zum Katalysator, zur Tröstung, zur Verständigungsmöglichkeit.

Brian Friel, Altmeister der irischen Gegenwartsdramatik (u.a. „Lughnasa-Tanz“, „Der Wunderheiler“, „Molly Sweeney“) hält die einfache Geschichte eines verpatzten Ausflugs wunderbar facettenreich in der Schwebe zwischen psychologischem Drama, Allegorie, Nachdenk-Spiel und einer musikalischen Unterhaltung.

  • Regie Jürgen von Bülow
  • Regieassistenz Franziska Baumann
  • Bühnenbild & Kostüme Ulrike Reinhard
  • Technik Jan Braun, Samuel Busch
  • Es singen und spielen Christine Binder, Kirsten Brückmann, Barbara Galinski, Peter Rautenberg, Miguel Salmeron, Ingo Schweizer
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